Handlungsschritt III: Lernsituation planen

  Baustein III.3: Kompetenzen formulieren


Sie haben jetzt alle Inhalte so weit reduziert, dass sie für die Lerngruppe angemessen sind, in der zur Verfügung stehenden Zeit unterrichtet werden können und Sie haben bereits einige Ideen und Möglichkeiten gesammelt, mit welchen Beispielen, Methoden und Medien Sie die Unterrichtsinhalte darbieten möchten.

 

 
Ziel Vorgehensweise und Ergebnis

An den ausgewählten Inhalten, die methodisch und medial erarbeitet werden, sollen Lernende einen Zuwachs ihrer beruflichen Handlungskompetenz erfahren. Dazu ist es erforderlich, die Teilkompetenzen: Personal-, Sozial-, Methoden- und Fachkompetenz anhand konkreter Verben und Schwierigkeitsstufen zu formulieren.





Schauen Sie sich jetzt noch einmal die durch die didaktische Reduktion ausgewählten Inhalte an. Da eine komplexe Lernsituation (meist ca. 40 U.-Std.) im Regelfall aus mehreren Lerneinheiten besteht, ist es sinnvoll, die einzelnen Inhalte den jeweiligen Lerneinheiten zuzuordnen. Entscheiden Sie gemeinsam im Team, an welchem Inhalt welche Teilkompetenz besonders gefördert werden soll. Setzen Sie für die Inhalte und die entsprechenden Lerneinheiten jeweils einen Schwerpunkt. Formulieren Sie für jede Teilkompetenz (Personal-, Sozial-, Methoden- und Fachkompetenz) ein Beispiel; führen Sie dies für jede Lerneinheit durch. (siehe Exkurs: Lernerfolgskontrolle).

Hinweis

Verwenden Sie bei der Formulierung aktive Verben (wie z.B. beschreiben, analysieren, beobachten, sich hineinversetzen, sich bewusst sein). Vielleicht gelingt es Ihnen, anhand der Verben eine gewisse Stufung des Komplexitätsgrades zu beschreiben. (z.B. erklären = unterste Stufe; analysieren = mittlere Stufe; beurteilen = höchste Stufe). Vermeiden Sie die Formulierungen wissen, können und lernen, da diese Beschreibung später bei der Lernerfolgskontrolle wenig hilfreich ist.


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