Handlungsschritt III: Lernsituation planen

  Baustein III.8: Praxisauftrag formulieren


Nachdem Sie den Ablauf der schulischen Lernsituation geplant haben, folgt nun ein erneuter Blick in die Praxis: die Formulierung eines Praxisauftrages.

 

 
Ziel Vorgehensweise und Ergebnis

Ein auf die Inhalte der Lernsituation abgestimmter Praxisauftrag regt die Lernenden dazu an, das Gelernte in der Praxis anzuwenden und zu üben. Praxisanleitende sind über zentrale Anleitungsaufgaben informiert.






Aus den beruflichen Handlungen, auf welche die Lernsituation vorbereitet, wählen Sie eine oder mehrere Aufgabenstellungen als Praxisauftrag aus. Sie beschreiben die Organisation und Durchführung des Auftrages so, dass er für Außenstehende (Praxisanleiter/innen) verständlich ist und fügen ggf. weiterführende Informationen bei. Bezüglich der Durchführung und Reflexion des Praxisauftrags legen Sie fest, welche Personen und Lernorte jeweils beteiligt sind. Dabei berücksichtigen Sie die Bedingungen der Lernorte.
(siehe Ein Beispiel für einen Praxisauftrag finden Sie unter der exemplarischen Lernsituation zur Pflege von Menschen mit Demenz.)

Hinweis

Bei der Formulierung von Praxisaufträgen sind Fragen und Anregungen von Praxisanleiter/innen besonders wertvoll.

Möglicherweise haben einige Lernende im auf die Lernsituation folgenden Praxiseinsatz keine Gelegenheit, den Praxisauftrag durchzuführen. Es bietet sich an, alle Praxisaufträge in einer Ausbildungsbegleitmappe zu sammeln, so dass die Lernenden diese bearbeiten, sobald sie dazu Gelegenheit haben.

Eine erforderliche (Mindest-)menge an Praxisaufträgen ist nicht festgelegt, es bleibt also Entscheidung jeder Schule, wie viele Praxisaufträge sie erstellt. Empfehlenswert ist es, den Lernenden aus jedem Theorieblock einen Praxisauftrag mitzugeben. Darüber hinaus sind die Praxisanleiterinnen vor Ort gefragt, durch geeignete Anleitungssituationen den Theorie-Praxis-Transfer zu unterstützen.


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