Didaktischer Kommentar zurLerneinheit V: Interaktion gestalten

Schritte im Reflexionszyklus

Handlung – Rückschau auf die Handlung – Bewusstwerden wesentlicher
Aspekte – Finden alternativer Handlungsverfahren – Ausprobieren

Kompetenzen

Fachkompetenz:

  • Nonverbale Signale deuten und die Interpretation absichern
  • Modell der Interaktion zwischen Menschen mit Demenz und Pflegepersonen als theoretische Grundlage nutzen
  • Eine Interaktionssituation vor dem Hintergrund des theoretischen Wissens beurteilen

Personalkompetenz:

  • Eigene Körpersprache bewusst wahrnehmen und einsetzen
  • Die eigenen Möglichkeiten und Grenzen im Zusammenspiel von Person, Team und Organisation erkennen

Sozialkompetenz:

  • Auf der nonverbalen Ebene eindeutig und klar kommunizieren
  • Auf den Rhythmus und den Takt des Menschen mit Demenz einstellen: Eigene Signalebenen mit der des Menschen mit Demenz synchronisieren

Methodenkompetenz:

  • Körperliche Ausdrucksformen beobachten und dokumentieren

Mögliche Verortung im Gesetz

Lernfeld 1.2:
Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren

  • Wahrnehmung und Beobachtung

Lernfeld 1.3:
Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen

  • Pflege dementer und gerontopsychiatrisch veränderter alter Menschen

Lernfeld 1.4:
Anleiten, beraten und Gespräche führen

  • Kommunikation und Gesprächsführung (nonverbale Kommunikation)

Ausgewählte Inhalte der Lerneinheit

  • Grundlagen der gezielten Beobachtung der Körpersprache (Mimik, Gestik, Augenausdruck, Körperhaltung, Körperbewegung)

 

  • Modell der Interaktion zwischen Pflegepersonen und Menschen mit Demenz
  • Interaktion mit Menschen mit Demenz in der Lebensaktivität Essen und Trinken
  • Rolle von Team und Organisation in Bezug auf Interaktion
  • Deutung nonverbaler Signale bei Menschen mit Demenz

 

Methoden

Exemplarisches Lernen

Die Lernenden erarbeiten und erproben wesentliche Prinzipien zur Synchronie der Interaktion mit Menschen mit Demenz anhand der Lebensaktivität Essen und Trinken.

Anforderungen an
Lehrende

  • Den technischen Ablauf der Videoarbeit koordinieren; den Bedarf der Lernenden in dieser Sequenz (Wiederholung bzw. Beschleunigung des Lernprozesses) aufgreifen
  • Die eigenen Erfahrungen der Lernenden in die Darstellung des Modells der Interaktion einbinden

Anforderungen an
Lernende

  • Gezielte und verlangsamte Beobachtung während der Videoarbeit
  • Hineinversetzen in einen Menschen, der beim Essen und Trinken Unterstützung benötigt und dies in einer Wahrnehmungsübung erspüren bzw. darstellen
  • Die Erkenntnisse der gesamten Unterrichtswoche auf die Fallsituation des Anfangs (Lerneinheit I) übertragen

Stundenzahl

495 Minuten = 11 Unterrichtsstunden


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