Verortung im Gesetz


Verortung der Lernsituation „Verhalten von Menschen mit Demenz als sinnhafte Lebensäußerung verstehen und eigenes Handeln reflektieren“ in der AltPflAPrV:

 

Lerneinheit I: Gefühle und Handeln reflektieren

Lernbereiche

Lernfelder

Vorgegebene Inhalte

Ausgewählte Inhalte

Std.

1. Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege

1.3 Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen

  • Pflege dementer und gerontopsychiatrisch veränderter alter Menschen
  • Differenzen und Ähnlichkeiten in der Wahrnehmung von Pflegeperson und Mensch mit Demenz
  • Herausforderungen in der Pflege von Menschen mit Demenz (am Beispiel der bei der Lebensaktivität Essen und Trinken)
  • Subjektive Theorien der Lernenden zum Verhalten von Menschen mit Demenz

 

5

 

4. Altenpflege als Beruf

4.1 Berufliches Selbstverständnis entwickeln

  • Reflexion der beruflichen Rolle und des eigenen Handelns
  • Erleben und Handeln in der Interaktion zwischen Pflegeperson, Schülerin und Mensch mit Demenz (strukturierte Reflexion)
  • Einflussfaktoren auf eigenes Handeln (Ziele, Überzeugungen, …)

2

 

 

 

 

 

(7)

 

Lerneinheit II: Verwirrtheit und Verstörtheit verstehen

Lernbereiche

Lernfelder

Vorgegebene Inhalte

Ausgewählte Inhalte

Std.

1. Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege

1.2 Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren

  • Wahrnehmung und Beobachtung
  • Aktivitäten, Merkmale und Beobachtungsaspekte des Phänomens Verwirrtheit
  • Auswirkungen von Verwirrtheit auf die Lebensaktivität Essen und Trinken
  • Erleben von Verwirrtheit und Verstörtheit
  • Aktivitäten, Merkmale und Beobachtungsaspekte des Phänomens Verstörtheit

6

 

1.3 Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen

  • Pflegerelevante Grundlagen, insbesondere der Anatomie, Physiologie, Geriatrie, Gerontopsychiatrie, Psychologie, Arzneimittelkunde
  • Diagnosekriterien (DMS IV), Formen (Demenz vom Alzheimer-Typ, Demenz vom vaskulären Typ) und Ursachen der Demenz
  • Schweregrad und Verlauf der Demenz (Global Deterioration Scala nach Reisberg)

2

 

 

 

(8)

 

Lerneinheit III: Bedürfnisse als Ressourcen einschätzen

Lernbereiche

Lernfelder

Vorgegebene Inhalte

Ausgewählte Inhalte

Std.

1. Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege

1.3 Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen

  • Pflege dementer und gerontopsychiatrisch veränderter alter Menschen
  • Lebenswelt eines Menschen mit Demenz
  • Zentrale psychische Bedürfnisse von Menschen mit Demenz (Liebe, Trost, Primäre Bindung, Einbeziehung, Beschäftigung, Identität) nach Tom Kitwood (2000)
  • Psychische Bedürfnisse in Bezug auf die Lebensaktivität Essen und Trinken

7,5

 

 

(7,5)

 

Lerneinheit IV: Personsein fördern

Lernbereiche

Lernfelder

Vorgegebene Inhalte

Ausgewählte Inhalte

Std.

1. Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege

1.1 Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen

  • Konzepte, Modelle und Theorien der Pflege
  • Bedeutung von Personsein
  • Sozialpsychologie und entsprechende negative und positive Interaktionsformen
  • Reflexion der eigenen Grundhaltung im Interaktionsprozess

5

 

(5)

 

Lerneinheit V: Interaktion gestalten

Lernbereiche

Lernfelder

Vorgegebene Inhalte

Ausgewählte Inhalte

Std.

1. Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege

1.2 Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren

  • Wahrnehmung und Beobachtung
  • Grundlagen der gezielten Beobachtung der Körpersprache (Mimik, Gestik, Augenausdruck, Körperhaltung, Körperbewegung)

3

 

1.3 Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen

  • Pflege dementer und gerontopsychiatrisch veränderter alter Menschen
  • Modell der Interaktion zwischen Pflegepersonen und Menschen mit Demenz
  • Interaktion mit Menschen mit Demenz in der Lebensaktivität Essen und Trinken
  • Rolle von Team und Organisation in Bezug auf Interaktion

4

1.4 Anleiten, beraten und Gespräche führen

  • Kommunikation und Gesprächsführung (nonverbale Kommunikation)
  • Deutung nonverbaler Signale bei Menschen mit Demenz

4

 

(11)

 

 

 

 

Gesamtanzahl der Stunden
(ohne Lernerfolgskontrolle)

 

38,5

 

Die Zuordnung der Lerneinheiten zu der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung des Bundes zeigt die Einhaltung der gesetzlichen Grundlagen.

Die vorgenommene Stundenzuteilung stellt nur eine mögliche Vorgehensweise dar. Variierende Stundenzuteilungen sind in Abstimmung mit Landesrichtlinien und schulinternen Lehrplänen selbstverständlich möglich und notwendig.


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